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Wirtschaft
Bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges 1989 war die Landwirtschaft
Liberias bedeutendster Wirtschaftszweig. Liberias Waren sind
Holz, Gummi, Kaffee, Kakao, Reis, Palmöl, Zuckerrohr, Bananen,
Ziegen und Schafe.
Eisenerz, Diamanten, Gold, Holz und Kautschuk
stellten die Hauptexportgüter dar und wurden durch ausländische
Investoren ausgebeutet.
65% der Bevölkerung waren in
der |

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Subsistenzlandwirtschaft,
in der Fischerei und in der Forstwirtschaft beschäftigt.
Es gab kaum
verarbeitende Industrie. Baumaterialien und
Konsumgüter
wurden nur wenig produziert. Seit 1990 ist Liberias Wirtschaft
zusammengebrochen. Ca. 85% der Bevölkerung sind arbeitslos.
Das Pro-Kopf-Einkommen ist unter 150 $ pro Jahr gesunken
(ca. 140 €), wobei die Preise ähnlich hoch wie in Deutschland
sind. |
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Ca.
12% der Staatseinnahmen werden heute aus der Holzwirtschaft
erzielt.
Eine wichtige Devisenquelle bleibt das liberianische
Schifffahrtsregister mit 20 Millionen US Dollar im Jahr (zweitgrößtes
Register weltweit). Von 1533 unter liberianischer Flagge
fahrenden Schiffen (2005) gehörten 1460 fremden Ländern,
davon 510 Deutschland.
Seit
dem Jahr 2005 hat der Wiederaufbau
der weitgehend zerstörten Infrastruktur
begonnen.
Die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung wird weitgehend
durch das Internationale Rote Kreuz abgesichert (Tankwagen,
Reinigung alter Brunnen, Bau von neuen Brunnen).
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Es
gibt weder eine öffentliche Strom- noch Telefonversorgung.
Ein Mobilfunknetz wird aufgebaut. Strom wird, wenn überhaupt,
durch privat betriebene Generatoren erzeugt.
Liberia
verfügt nur über 650 km befestigte Straßen
(Deutschland 231Tausend km), die zum größten Teil
in einem sehr schlechten Zustand sind.
Die unbefestigten Straßen sind in der Regenzeit kaum befahrbar.
Die Müllabfuhr der Großstadt Monrovia lag in den letzten Kriegsjahren
völlig brach. Müll überzog das gesamte Stadtgebiet bis
in private Gärten. Nach den Wahlen Ende 2005 begann die Stadtsäuberung.
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