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Diana E.
Davies

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Waisenhaus
mit
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Mädchen-/
Frauenförderung

Kultur

Aids-Projekt
und Ambulanz

 

 

 

Diana E. Davies

Diana E. Davies wurde am 30.06.1948 geboren. Sie wuchs in einem gebildeten, christlich geprägten Elternhaus auf, in dem Kunst und Musik eine ebenso große Rolle spielte wie humanes Denken und Handeln. Sie besuchte höhere Schulen, lernte Klavier und erwies sich als begabte Gospelsängerin.

Nach ihrer Heirat bekam sie vier Kinder. Sie lebt heute am Stadtrand von Monrovia und ist Witwe.


Diana Davis

 


Das Liberia, in dem Diana aufwuchs, entwickelte langsam Wohlstand und internationale Wirtschaftskontakte, insbesondere auch zu Deutschland.
Liberia wurde zum „Vorzeigeland“ Afrikas, bis gierige Machthaber das Land ruinierten.

Als 1989 der Bürgerkrieg ausbrach, beobachtete sie, dass die Nachbarn ihre Kinder nicht mehr auf die gefährlichen Schulwege schickten. Sie begann, im Kindergottesdienst mit den Kindern zusätzlich zu lernen. Da sich die Bildungssituation immer weiter verschlechterte nutzte sie in der Nachbarschaft ein altes ungenutztes Gebäude und begann dort Schule vor Ort zu machen.

 
 

Diana mit "ihren Kindern"

1995 kam ihr Bruder Ebenezer Kojo Samuels aus Deutschland zu Besuch. Auf grund poltischer Verfolgung und erneut drohender Inhaftierung, die mit einer Bedrohung für sein Leben verbunden war, mußte er Jahre zuvor aus Liberia fliehen.
Er fand die Kinder in der Schule auf Eimern sitzend und lernend vor, ohne Schultafeln oder Lernmittel. Auf seine Bitte gab Diana ihm einen kleinen Flyer nach Deutschland mit, der sowohl ein Kurzkonzept der Schule als auch eine Bedarfsliste enthielt. Dies war der Beginn der Partnerschaft mit Deutschland und dem zukünftigen „Projekt für Liberia“.

 
1997, 1998 und 2000 richtete Diana mit den Geldspenden und Hilfsgütern aus drei Containern von „Projekt für Liberia“ die Schule für ortsübliche Verhältnisse gut ein, erweiterte sie, gründete ein Waisenhaus, richtete nebenan eine Grundschule ein, baute mit ihrem Bruder Kojo eine brach liegende Farm zur Lebensmittelversorgung wieder auf und gründete ein Ausbildungsprojekt für Mädchen und Frauen.
 
 
Sie wurde vom Präsidenten und Kriegstreiber Charles Taylor als stellvertretende Ministerin für Gesundheit und Soziales berufen und wagte nicht zu widersprechen. Stattdessen nutzte sie ihre Position für die Unterstützung von Blinden und Behinderten. Sie schaffte es mit ihrer großen Energie, ihrem Gottvertrauen und engagierten Mitarbeitern die Projekte auch während des Bürgerkriegs weiter tu führen. Als 2003 die Projekte von Rebellen überfallen wurden, brachte sie die Kinder in Sicherheit und organisierte Speisungen für Hungernde. Die Bitte, bei den freien und demokratischen Wahlen 2005 zu kandidieren, lehnte sie ab und gab zur Antwort:"Mein Leben ist nun meinen 1400 Kindern in unseren Projekten gewidmet."

Bedürftiger erhält eine Gehilfe

 
Ihre Arbeit findet große Anerkennung. Sie ist in Monrovia und bei internationalen Organisationen bekannt. Die Abschlüsse ihrer Schüler werden in Tageszeitungen lobend hervorgehoben.

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